Schokopudding selber machen mit Kakao und Schokolade

23. August 2026

Zwei Gläser mit cremigem Schokopudding, gekrönt mit Schlagsahne und Schokostreuseln. Perfekt, um Schokopudding selber machen zu lernen!

Inhaltsverzeichnis

Wenn der Pudding nach Kakao schmecken, aber nicht nach Fertigpulver wirken soll, lohnt sich die Zubereitung im Topf. Wer Schokopudding selber machen möchte, braucht nur wenige Zutaten und etwa 20 Minuten. Ich zeige dir ein zuverlässiges Grundrezept, erkläre die richtige Stärke-Menge und verrate, wie der Pudding ohne Klümpchen, Haut und übertriebene Süße gelingt.

Mit wenigen Zutaten wird daraus ein cremiger Schokopudding

  • Grundmenge: 500 ml Milch ergeben etwa 4 Portionen.
  • Für die Bindung: 35 g Speisestärke machen den Pudding cremig und standfest.
  • Für intensiven Geschmack: Backkakao und Zartbitterschokolade ergänzen sich besser als Kakao allein.
  • Entscheidend: Die Stärke immer zuerst mit kalter Milch glatt rühren.
  • Zubereitungszeit: Der Pudding ist in ungefähr 20 Minuten fertig.

Diese Zutaten brauche ich für das Grundrezept

Für vier Portionen

verwende ich 500 ml Vollmilch, 35 g Speisestärke, 30 g ungesüßtes Kakaopulver, 60 g Zucker und eine kleine Prise Salz. Dazu kommen 80 g Zartbitterschokolade mit etwa 60 bis 70 Prozent Kakaoanteil. Die Schokolade ist nicht zwingend nötig, macht den Geschmack aber deutlich runder.

  • 500 ml Milch
  • 35 g Speisestärke
  • 30 g ungesüßtes Backkakao
  • 60 g Zucker
  • 80 g Zartbitterschokolade, grob gehackt
  • 1 Prise Salz
  • optional 1 TL Vanillezucker oder etwas Vanilleextrakt

Ich nehme am liebsten Backkakao statt eines gesüßten Getränkepulvers. Er bringt mehr Schokoladentiefe und lässt mich die Süße selbst bestimmen. Wer einen besonders milden Pudding kochen möchte, kann den Kakao auf 20 g reduzieren und dafür etwas mehr Schokolade verwenden.

Schokopudding ohne Tütchen Schritt für Schritt kochen

Zwei Gläser mit cremigem Schokopudding, gekrönt mit Schlagsahne und Schokostreuseln. Perfekt, um Schokopudding selber machen zu lernen!

Die kalte Mischung anrühren

Zuerst nehme ich etwa 100 ml von der Milch ab und verrühre sie in einer Schüssel mit Speisestärke, Kakao, Zucker und Salz. Die Mischung muss vollständig glatt sein. Genau hier entscheidet sich, ob der fertige Pudding später cremig wird oder kleine Klümpchen enthält.

Milch und Schokolade erhitzen

Die restliche Milch erhitze ich in einem Topf zusammen mit der gehackten Schokolade und optional der Vanille. Dabei rühre ich gelegentlich, bis sich die Schokolade aufgelöst hat. Die Milch soll heiß sein und kurz vor dem Aufkochen stehen, aber nicht minutenlang sprudelnd kochen.

Stärke einarbeiten und abbinden

Nun rühre ich die kalte Stärke-Kakao-Mischung noch einmal durch und gieße sie unter ständigem Rühren in die heiße Schokoladenmilch. Mit einem Schneebesen arbeite ich besonders am Topfboden gründlich. Sobald die Masse aufkocht und sichtbar dicker wird, lasse ich sie 1 bis 2 Minuten unter Rühren weiterkochen.

Der Pudding wirkt direkt im Topf oft etwas weicher, als er später ist. Nach dem Abkühlen zieht die Stärke weiter an. Ich fülle ihn deshalb sofort in Schälchen und lasse ihn mindestens 30 Minuten abkühlen.

Die richtige Konsistenz hängt von wenigen Details ab

Für einen cremigen Dessertpudding reichen 35 g Stärke auf 500 ml Flüssigkeit. Soll er später gestürzt oder in Stücke geschnitten werden, erhöhe ich die Menge auf 40 bis 45 g. Mehr Stärke macht ihn zwar fester, nimmt ihm aber auch etwas von seiner zarten Textur.

Gewünschtes Ergebnis Speisestärke Geeignet für
Cremig und weich 30 bis 35 g Schälchen und Gläser
Standfest 40 g Dessertschichten und Formen
Zum Stürzen 45 g Puddingformen oder kleine Förmchen

Warum entstehen Klümpchen?

Meist wird die Stärke direkt in die heiße Milch gegeben. Das äußere Stärkemehl bindet sofort, während das Innere trocken bleibt. Ich rühre sie deshalb immer mit kalter Milch an und gebe die Mischung erst danach in den Topf.

Was hilft gegen eine Haut?

Beim Abkühlen bildet sich auf Pudding eine dünne Haut, weil die Oberfläche austrocknet. Wer das nicht mag, legt Frischhaltefolie direkt auf die Oberfläche oder rührt den Pudding während des Abkühlens gelegentlich durch. Für eine besonders glatte Oberfläche streiche ich ihn vor dem Servieren einmal mit dem Schneebesen durch.

Mit Kakao, Schokolade oder pflanzlicher Milch

Nur mit Kakao wird der Pudding kräftig und etwas herber. Die Kombination aus Kakao und Schokolade schmeckt für mich ausgewogener, weil der Kakao das Aroma liefert und die geschmolzene Schokolade für Fülle und Glanz sorgt.

Variante Geschmack Meine Empfehlung
Nur Backkakao Herb und klar Gut, wenn der Zuckergehalt niedrig bleiben soll
Kakao und Zartbitterschokolade Intensiv und cremig Die beste Wahl für klassischen Schokogeschmack
Vollmilchschokolade Mild und süß Zucker auf etwa 30 bis 40 g reduzieren
Pflanzliche Milch Je nach Sorte leicht nussig oder neutral Ungesüßte Soja- oder Hafermilch verwenden

Für eine vegane Version ersetze ich die Milch durch ungesüßte Soja- oder Hafermilch und nehme eine pflanzliche Zartbitterschokolade. Bei bereits gesüßten Drinks reduziere ich den Zucker zunächst deutlich und schmecke am Ende vorsichtig nach. Sonst wird der Pudding schnell süßer als geplant.

Auch Gewürze verändern den Charakter stark. Eine Messerspitze Zimt passt gut zu winterlichen Desserts, etwas Espresso verstärkt den Schokoladengeschmack, ohne dass der Pudding nach Kaffee schmeckt. Ich würde jedoch nur eine kleine Menge verwenden, damit die Schokolade im Mittelpunkt bleibt.

So serviere und lagere ich den Pudding

Warm schmeckt der Pudding besonders weich und intensiv. Kalt wird er fester und eignet sich besser für Dessertgläser, Schichtdesserts oder eine Garnitur aus Sahne. Dazu passen Beeren, geröstete Haselnüsse, Bananenscheiben oder ein kleiner Klecks ungesüßte Schlagsahne.

Im Kühlschrank hält sich der selbst gekochte Pudding gut abgedeckt etwa 2 Tage. Die Oberfläche kann nach dem Kühlen etwas fester werden, deshalb rühre ich einzelne Portionen vor dem Servieren kurz glatt. Einfrieren empfehle ich nicht, weil die Stärke nach dem Auftauen oft wässrig oder leicht körnig wirkt.

Ein Topf, drei Möglichkeiten für besseren Schokogeschmack

Die größte Verbesserung bringt nicht mehr Zucker, sondern eine gute Kombination aus ungesüßtem Kakao, echter Schokolade und einer Prise Salz. Wer diese drei Punkte beachtet und die Stärke sauber mit kalter Milch anrührt, bekommt einen Pudding, der unkompliziert gelingt und deutlich aromatischer schmeckt als viele Fertigmischungen.

Für den Alltag reicht das Grundrezept völlig aus. Ich passe anschließend nur noch die Festigkeit, Süße oder Milch an den Anlass an und serviere den Pudding möglichst frisch, solange sein Schokoladenaroma noch klar und warm wirkt.

Häufig gestellte Fragen

Für 500 ml Milch reichen 30 bis 35 g Speisestärke für einen cremigen Pudding im Schälchen. Soll er standfest werden oder sich stürzen lassen, sind 40 bis 45 g besser geeignet.

Die Speisestärke zuerst mit etwa 100 ml kalter Milch, Kakao, Zucker und Salz glatt rühren. Diese Mischung anschließend unter ständigem Rühren in die heiße Schokoladenmilch geben und nach dem Aufkochen 1 bis 2 Minuten weiterkochen.

Lege Frischhaltefolie direkt auf die Oberfläche oder rühre den Pudding während des Abkühlens gelegentlich durch. Vor dem Servieren wird er besonders glatt, wenn du ihn noch einmal mit dem Schneebesen durchrührst.

Ja, ungesüßte Soja- oder Hafermilch eignet sich gut. Bei gesüßten Pflanzendrinks solltest du den Zucker zunächst deutlich reduzieren und den Pudding am Ende vorsichtig abschmecken.

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schokopudding backkakao speisestärke zartbitterschokolade pflanzendrinks

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Ilona Langer

Ilona Langer

Mich fasziniert seit jeher die Vielfalt und Tiefe regionaler Genusserlebnisse, von den versteckten kulinarischen Schätzen bis hin zum authentischen Handwerk, das unsere Heimat prägt. Mein Name ist Ilona Langer und ich beschäftige mich seit elf Jahren intensiv mit diesen Themen. Auf heimarkt-regional.de teile ich meine Entdeckungen und mein Wissen über die regionalen Besonderheiten, die den Gaumen erfreuen und das Herz erwärmen. Ich lege Wert darauf, fundierte Informationen zu recherchieren und verständlich aufzubereiten, damit Sie die authentischen Produkte und die Menschen dahinter besser kennenlernen können. Mein Ziel ist es, Ihnen stets nützliche und verlässliche Einblicke in die Welt der regionalen Kulinarik und des Handwerks zu bieten.

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